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1. Was versteht man unter einem "Prinzip"?

     
     

Wie schon im Artikel "Was ist Wing Chun?" beschrieben, ist Wing Chun ein "auf Prinzipien basierendes Kampfkunstsystem". Doch was ist überhaupt ein "Prinzip"?

Umgangssprachlich handelt es sich bei Prinzipien um "Grundsätze bzw. feste Regeln", an die man sich hält.

Für den Begriff eines "Prinzips" gibt es auch eine präzisere Definition - der deutsche Philosoph Hans-Eduard Hengstenberg (1904-1998) äußert sich in seinem Werk "Mensch und Materie" zum Begriff des "Prinzips" folgendermaßen:

"Unter einem Prinzip versteht man das, aus dem ein anderes seinen Ursprung hat."

Naja - das macht es auch nicht gerade sehr viel klarer!

Prinzipien stellen gegebene "Gesetzmäßigkeiten" dar, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet sind. Dabei ist der Begriff der Gesetzmäßigkeit hier durch die Begriffe Gesetz, Naturgesetz, Regel, Richtlinie, Verhaltensrichtlinie, Grundsatz oder Postulat zu ersetzen.

Prinzipien lassen grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen - axiomatische und systematische Prinzipien:

1. Axiomatische Prinzipien:
Axiomatische Prinzipien deklarieren eine Beobachtung als Gesetz oder basieren einfach auf dem Postulat eines Gesetzes. Ein Beispiel hierfür sind Naturgesetze, die anderen Naturgesetzen vorangestellt werden oder eine bestimmte Verhaltensregel, die über eine andere Verhaltensregel übergeordnet wird.

2. Systematische Prinzipien:
Die Formulierung der Prinzipien eines Systems, wie z.B. Wing Chun, ist gleichbedeutend mit der Definition dessen logischer Struktur, also der logischen Struktur des Systems. Ein systematisches Prinzip liegt dann vor, wenn sich eine bestimmte Wirkung auf die Konstellation spezifischer Faktoren zurückführen lässt, die in dieser Konstellation immer diese gleiche Wirkung hervorrufen.
Typischerweise wird das Prinzip nicht durch die Gesamtmenge der dazu beisteuernden Faktoren bestimmt, sondern durch die geringstmögliche  Menge an Faktoren, die diese Wirkung hervorbringen.

In der Praxis wird immer dann von einem Prinzip gesprochen, wenn man hinter einer bestimmten Wirkung entweder ein übergeordnetes Gesetz oder eine bestimmbare Regel vermutet. Weil diese Gesetzmäßigkeit für gewöhnlich nicht ohne weiteres definierbar ist, wird das Prinzip zumeist nach der Wirkung benannt, und nicht nach der eigentlichen Gesetzmäßigkeit.

Wing Chun Prinzipien sind systematische Prinzipien!

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Was versteht man unter einem Prinzip?

 
           
 
 

2. Wing Chun Prinzipien oder Kuen Kuits - Orientierungshilfen

     
     

Wing Chun Prinzipien (im Kantonesischen auch "Kuen Kuits" genannt) sind einfach ausgedrückt "Orientierungshilfen" des Wing Chun Kämpfers.

Vier der wichtigsten Prinzipien des Wing Chun sind die "Vier Kampfprinzipien". Durch sie wird definiert, wie man sich im Wing Chun Training zu bewegen, oder im Ernstfall einer Auseinandersetzung zu kämpfen hat.

Die "Vier Kampfprinzipien" werden häufig folgendermaßen aufgelistet:

  1. Ist der Weg frei, stoße vor!
  2. Ist der Weg versperrt (und es wird Kontakt zum Gegner hergestellt), bleib kleben!
  3. Ist die Kraft des Gegners zu groß, gib nach!
  4. Zieht sich der Gegner zurück, folge!

Durch diese vier Prinzipien werden dem Wing Chun Kämpfer klare Anweisungen gegeben, wie er seine Wing Chun Bewegungen bzw. Techniken einzusetzen hat und wie er sich im Kampf zu verhalten hat.

Diese Kampfprinzipien stellen mit die wichtigsten Prinzipien des Wing Chun dar. Anhand dieser vier Anweisungen kann jede Bewegung, jedes taktische Vorgehen, jede Kampfstrategie exakt überprüft werden, ob sie gegen eine der vier Prinzipien verstößt.

Führt ein Kämpfer eine Bewegung aus, die den vier Prinzipien gehorcht - sei es mit der Hand, mit dem Arm, den Beinen oder durch Schrittarbeit mit dem gesamten Körper, etc. - praktiziert er Wing Chun!

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  Prinzipien oder Kuen Kuits - Orientierungshilfen  
           
    3. Kampfprinzipien als Programmablaufplan (Flussdiagramm)      
     

Unter einem "Programmablaufplan" versteht man eine graphische Darstellung einer Folge von Operationen zur Lösung einer Aufgabe. Ein anderer Begriff anstelle von Programmablaufplan ist "Flussdiagramm".

Die erste, grundlegende Aufgabe im Wing Chun ist es, den Gegner zu besiegen!

Um dieses Ziel zu erreichen, wendet der Wing Chun Kämpfer spezielle Verhaltensweisen, bestehend aus Handtechniken, Schritt- und Körperarbeit u.ä. an, die präzise den vier Kampfprinzipien folgen bzw. besser gesagt: "folgen sollten!"

Ein Kampfablauf unter Wing Chun-Gesichtspunkten lässt sich "vereinfacht" anhand eines "Flussdiagramms" nachvollziehen. Wie so ein Flussdiagramm aussehen könnte, habe ich nachfolgend einmal beispielhaft dargestellt.

  Programmablaufplan bzw. Flussdiagramm  
     

Kampfprinzipien
Kampfprinzipien als Flussdiagramm - Darstellung der vier Wing Chun Kampfprinzipien anhand eines "Flussdiagramms".

     
     

Werden diese vier Prinzipien im Kampf richtig angewendet, wird dem Gegner keine Chance gelassen - natürlich nur unter der Voraussetzung, dass alle anderen Faktoren, wie Entschlossenheit, Kampfkraft und Schlagkraft, etc. stimmen.

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4. Das erste Kampfprinzip: "Ist der Weg frei, stoße vor!"

     
     

"Stoße vor!" kann im Wing Chun vielerlei Bedeutung haben. Häufig wird das Motto so interpretiert, dass "Vorgehen mit dem gesamten Körper und einer keilförmigen Handhaltung" gemeint ist.

Für diesen Fall werden mit dem Prinzip des Vorgehens mehrere Absichten verfolgt:

  1. Kampfsituationen sollen im Ansatz bzw. vor dem Entstehen entschärft und kontrolliert werden.
  2. Die Distanz zum Gegner wird günstigerweise verkürzt, um ihm dadurch die Kraft bzw. Gelegenheit für seinen eigenen Angriff zu nehmen.
  3. Es soll mit Händen und Beinen des Gegners Kontakt aufgenommen werden, um die im Wing Chun speziell geschulten taktilen Eigenreflexe nutzen zu können.

Das Vorgehen erfolgt in mehreren Varianten, die sich je nach Kampfsituation ergeben.

  1. Zentrallinienangriff  - erfolgt geradlinig auf der Zentrallinie
  2. Frontalangriff  - keilförmig nach vorne
  3. Flankenangriff - seitlich aus einem Winkel
  4. Pauschal- bzw. Universallösung

Bei dem "Zentrallinienangriff", wird der Angriff direkt und ohne auszuholen auf dem kürzesten Weg nach vorne gerichtet. Die vertikale Achse (Mittellinie bzw. Dochtlinie) des Gegners wird attackiert. Diese Vorgehensweise ist in kurzer Distanz besonders wirkungsvoll.

Der "Frontalangriff" wird bevorzugt mit leicht ausgestelltem Ellbogen ausgeführt, um sich vor Angriffen von außen (Schwinger, Haken) zu schützen.

Für den Fall, dass ein Vorgehen auf der Zentrallinie nicht möglich ist, da der Gegner dort durch Deckung zu stark bzw. gut geschützt ist, wird der "Flankenangriff" bevorzugt. Diese Strategie wird vor allem in der höchsten waffenlosen Form im Wing Chun - der Holzpuppe - angewendet bzw. trainiert. Hierbei werden besonders verwundbare Körperpartien wie Leber, Niere, kurze Rippe, etc. angegriffen. In langer Distanz wird diese Vorgehensweise nur in Kombination mit Fußtechniken empfohlen.

Die "Pauschal- bzw. Universallösung" beinhaltet das gleichzeitig Vorgehen mit Hand und Fuß. Sie erfolgt dergestalt, dass der Gegner gleichzeitig auf zwei Ebenen angegriffen wird. Die Pauschal- bzw. Universallösung halte ich bzgl. ihrer Logik und Vorgehensweise selbst für sehr zweifelhaft - dennoch will ich sie hier nicht unerwähnt lassen.

  Das erste Kampfprinzip  
     

Kampfprinzipien
Ist der Weg frei, stoße vor! - Das erste Kampfprinzip beschreibt den Drang des Wing Chun Kämpfers, stets vorzugehen und einen permanenten Kraftfluß nach vorne aufrecht zu erhalten.

     
     

Im Wesentlichen beschreibt das erste Kampfprinzip des Wing Chun den Drang des Wing Chun Kämpfers, stets vorzugehen bzw. "direkt in den Gegner" hinein zu gehen. Diese Vorgehensweise soll natürlich taktisch klug erfolgen.
Man soll - wie mein alter Freund und Trainingspartner No.1 Jochen Stümpfl vom Athletics Fight Center so schön zu sagen pflegt - nicht einfach "Hände und Füße vorstrecken und auf gut Glück vorrumpeln", sondern taktisch und strategisch überlegt vorgehen. Ansonsten erlebt man bei "mittelmäßig" ausgereiften Boxern, Kick- oder Thai-Boxern allerböseste Überraschungen.

Viele alteingesessene Wing Chun-Kämpfer wiegen sich ja immer noch in dem Glauben, Boxer wären keine große Gefahr für Wing Chun. Das ist definitiv ein Irrtum!
Abgesehen davon haben Wing Chun und Boxen durchaus gemeinsame Wurzeln bzw. einige Gemeinsamkeiten - ob man es glaubt oder nicht. Nicht umsonst ist Wing Chun eine Form des chinesischen Boxens...

Das Prinzip des Vorgehens gilt sowohl für die Arme (in Lücken vorschieben, vorstoßen) als auch für die Beine (treten, vorgehen, Kontakt aufbauen) und natürlich - wie oben beschrieben - für den ganzen Körper (vorgehen, vorrücken). Dabei wird ein permanenter Kraftfluß nach vorne aufrechterhalten.

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5. Das zweite Kampfprinzip: "Ist der Weg versperrt, bleib kleben!"

     
     

Ein Prinzip im Wing Chun lautet: "Das bisher Erreichte gibt man nicht mehr auf!" - diese Aussage lässt sich gut mit dem zweiten Kampfprinzip verbinden.

Hat man den Kontakt zum Gegner, zu dessen Armen, den Beinen oder gar dem Körper hergestellt, gibt man diesen (nach Möglichkeit) nicht mehr auf. Man könnte fast sagen, der Wing Chun Kämpfer "klebe" förmlich am Gegner.

Durch diese Art des Kämpfens kann ein erfahrener Wing Chun Kämpfer einen Gegner in einem hohen Maß kontrollieren, wobei diesem keine Chance für weitere Angriffe gelassen wird.

Eine wesentliche Rolle für die Umsetzung des zweiten Kampfprinzips spielt das dem Wing Chun eigene Trainingskonzept des "Chi Sao" (klebende Arme bzw. klebende Hände, engl.: "sticky hands").

In diesem speziellen "Reflex- und Reaktionstraining" lernt der Wing Chun Kämpfer, permanenten Druck auf den Gegner auszuüben, den Kontakt aufrecht zu erhalten, die Entstehung der kleinsten Lücke zu registrieren und - gemäß des ersten Kampfprinzips - in diese vorzustoßen.

  Zweites Kampfprinzip  
     

Kampfprinzipien
Ist der Weg versperrt, bleib kleben! - Das zweite Kampfprinzip beschreibt die Strategie im Wing Chun, "bisher Erreichtes nicht mehr aufzugeben". Bereits hergestellter Kontakt wird nicht einfach wieder aufgegeben, sondern für weitere Techniken sinnvoll genutzt. Über das Reflex- und Reaktionstraining des "Chi Sao" - was übersetzt "klebende Arme bzw. klebende Hände" bedeutet, lernt der Wing Chun Kämpfer den Kontakt zum Gegner für sich optimal auszunutzen.

     
     

In herkömmlichen Kampfsportarten, wie z.B. Boxen, Karate, etc., findet sich diese Vorgehensweise nicht bzw. selten wieder. Hier wird beispielsweise ein ausgeführter Schlag direkt wieder zurückgezogen, um mit dem anderen Arm einen zweiten Schlag auszuführen oder einen Tritt anzubringen.

Diese Methode gilt für Wing Chun-Bewegungen als falsch. Beispielsweise wird ein Arm im Wing Chun nur dann zurückgezogen, wenn er durch den anderen Arm so ersetzt wird, dass der Druck dennoch erhalten bleibt. Das hier nur am Rande…

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    6. Das dritte Kampfprinzip: "Ist die Kraft des Gegners zu groß, gib nach!"      
     

Durch das dritte Kampfprinzip wird gleichermaßen eines von vier weiteren wichtigen Prinzipien - siehe den Artikel zu "Wing Chun Kraftprinzipien" - beschrieben: "das Nachgeben!"

Statt gegen die Kraft des Gegners zu arbeiten - was unseren naturgegebenen Reflexen entsprechen würde - arbeitet man im Wing Chun "mit der Kraft des Gegners" und wendet sie direkt gegen ihn selbst.

Das klingt für einige Insider aus anderen Kampfsportarten so, als wären sich Wing Chun und Aikido ähnlich. Tatsächlich geschieht dieses Nachgeben nicht in Form weicher, runder oder kreisförmiger Bewegungen, sondern durch ruckartige (Jat Sao), schneidende (Huen Got Sao), ziehende (Lap Sao) oder elastische und federnde (Bong Sao) Bewegungen, die die gegnerische Angriffskraft neutralisiert und den Gegner so aus dem Gleichgewicht bringen.
Durch den folgenden Verlust der für den Kampf günstigen Ausrichtung (man spricht hier häufig von der Ausrichtung der "Zentrallinie" eines Kämpfers) hat der Gegner - im Idealfall - keine Chance mehr, in den Kampf zurückzufinden.

Neben den oben geschilderten typischen Techniken der Arme, die das dritte Kampfprinzip unterstützen, begegnet der Wing Chun Kämpfer starken Angriffen mittels ausgefeilter Körperwendungen.

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  Drittes Kampfprinzip  
           
   

7. Das vierte Kampfprinzip: "Zieht sich der Gegner zurück, folge!"

     
     

Wing Chun Kämpfer zeichnen sich dadurch aus, dass sie stets am Gegner "dran" bleiben. Man folgt dem Gegner, bewahrt dabei Vorwärtsdruck und hält - wenn möglich - den Kontakt zu dessen Füßen und Händen aufrecht.

  Viertes Kampfprinzip  
     

Kampfprinzipien
Zieht sich der Gegner zurück, folge! - Das vierte und letzte Kampfprinzip folgt unmittelbar aus dem permanenten Vorwärtsdruck des Wing Chun Kämpfers. Unter ständigem Vorwärtsdruck folgt man den Rückzugsbewegungen des Gegners und "fließt" quasi in jede sich bietende Lücke.

   
     

Durch dieses letzte der vier Kampfprinzipien wird gewährleistet, dass dem Gegner keine Chance gegeben wird, neue Kräfte zu sammeln und einen zweiten Angriff folgen zu lassen.

Wie sagte noch Bruce Lee: "be water my friend!" - Wasser fließt in jede Lücke, dringt in jedes Loch. Durch den ständigen Vorwärtsdruck fließt man wie Wasser sofort und quasi "automatisch" in jede sich bietende Lücke.

Das vierte Kampfprinzip folgt unmittelbar aus dem permanenten Vorwärtsdruck des Wing Chun Kämpfers.

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    8. Wing Chun Kampfprinzipien - der Vergleich von Wing Chun mit Wasser!      
     

Nichts auf der Welt ist so weich und formbar wie Wasser!
Beim Angriff auf das Harte und Starre ist dennoch nichts so überlegen.
Das Weiche überwindet das Harte, das Biegsame überwindet das Starre.
Niemand auf der Welt ist ohne dieses Wissen
Und niemand vermag es anzuwenden

(Laotse)

  Wing Chun Kampfprinzipien und Wasser  
     

In Überlieferungen und Interpretationen Laotses Gedanken über das Dao findet sich immer wieder die Beschreibung des Daos als Lauf, Fluß oder Prozess der Natur. Dabei findet der "Fluß des Wassers" als bedeutendes Sinnbild - als Essenz des irdischen Lebens - Verwendung, um den natürlichen Lauf und Lebensfluss zu verdeutlichen.

Man sagt:

"Wasser verhält sich von Natur aus wie ein Wing Chun Kämpfer sich verhalten sollte."

   
     

Kampfprinzipien
Be water my friend! (Sei Wasser mein Freund!) - Dieser häufig zitierte Ausspruch von Bruce Lee verdeutlicht sehr bildlich dessen Auffassung eines Kampfgeschehens, passend zur gewünschten Arbeitsweise eines Wing Chun Kämpfers. Unter Beachtung der "Arbeitsweise" im Wing Chun, also durch Befolgen der Kampfprinzipien, liegt der Vergleich zwischen der Vorgehensweise eines Wing Chun Kämpfers mit dem Fließen von Wasser recht nahe. Schöner Ratschlag!

     
     

Betrachtet man z.B. einen Flusslauf, der einer Quelle entspringt, so sucht Wasser stets den Weg des geringsten Widerstandes.

Stößt Wasser dennoch auf einen Widerstand, ergeben sich infolge des Kontaktes mit dem Widerstand zwei Möglichkeiten:

  • entweder gibt der Widerstand dem Wasserdruck nach und das Wasser setzt seinen Weg ungehindert fort oder
  • der Widerstand bleibt bestehen, so dass sich die Fließrichtung des Wassers ändert, ohne hingegen die ursprüngliche Zielrichtung zu ändern. Nach der Überwindung, dem Umfließen des Widerstandes setzt der Flusslauf seinen Weg ungehindert fort.

Die oben geschilderten vier Kampfprinzipien folgen exakt der komplexen Verhaltensweise des Fließens von Wasser, wobei der Begriff "Widerstand" hier als Synonym für "Gegner, Angreifer oder Partner" verwendet wird.

Die vier Kampfprinzipien erfüllen, was Bruce Lee fordert: "Be water my friend!"

(nach oben)

     
         
   
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